Für Krebskranke Kinder
Kinder und Jugendliche sind häufig infolge ihrer Erkrankung in der Situation, eine umfangreiche Therapie mit einer Kombination von Chemotherapie, Bestrahlung und Operation über sich ergehen lassen zu müssen; nicht selten bleiben körperliche Beeinträchtigungen zurück.
Bei Einschränkungen der allgemeinen Leistungsfähigkeit und Entwicklungsdefiziten infolge ihrer Erkrankungen, wie z.B. Hirn- und Knochentumoren und den daraus resultierenden langen Therapien, werden die jungen Patienten nach ärtzlicher Indikation durch Krankengymnastik, Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis, Krankengymnastik im Wasser,
Hippotherapie, Ergotherapie und heilpädagogischer Förderung behandelt. Dabei wird nach Befundaufnahme in den Einzeltherapien auf individuelle Probleme, wie z.B. Paresen, Ataxien, Gleichgewichtsstörungen, Haltungsschwächen und fehlende Gelenkbeweglichkeiten, eingegangen bzw. dem Entstehen dieser Defizite frühzeitig entgegengewirkt!
Die Verarbeitung der Erkrankung und ihrer körperlichen und psychosozialen Spätfolgen wird durch psychologische Einzel- und Gruppenangebote für alle Familienmitglieder unterstützt. Besonders wichtig sind hier die genannten verschiedenen therapeutischen Kindergruppen.
In der Sternstunde können Kinder und Jugendliche beispielsweise durch Tanz und Bewegungsspiele einen neuen positiven Zugang zu ihrem eingeschränkten oder durch Operationen veränderten Körper gewinnen. Sie erleben spielerischen Erfolg, gewinnen neues Selbstbewusstsein.

In der Traumstunde werden Ängste spielerisch aufgegriffen: "Rula", die Handpuppenschnecke berichtet von ihren Ängsten. Sie ist Meisterin der Angst und erzählt Geschichten und Phantasiereisen, die sich auf die inneren Konflikte und Stärken der Kinder beziehen. "Rula" ist ein Modell, offen mit Ängsten umzugehen. Die Kinder erzählen ihr erstaunlich offen von ihren Sorgen. Sie sprechen darüber, was sie für sich tun können und probieren dies in Mutspielen aus.
Im Elterngesprächskreis entscheiden die Eltern selbst über die zu besprechenden Themen.
Der Elterngesprächskreis findet zwei mal wöchentlich statt.
Oft besprochene Themen sind:
- Umgang mit Rezidivängsten
- Unterstützung der kindlichen Krankheitsverarbeitung
- Umgang mit den Problemen der Geschwister
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